Anatomie

Das Hüftgelenk stellt die Verbindung zwischen Becken und Oberschenkel dar. Der gelenktragende Teil wird durch die Hüftpfanne (Acetabulum) gebildet, welches aus drei verschiedenen Knochen des Beckens besteht. Am knöchernen Rand der Gelenkspfanne findet sich eine kräftige bindegewebige Lippe (Labrum). Diese umfasst den Hüftkopf und stabilisiert so zusätzlich das Gelenk. Ebenfalls wird hier die Gelenksschmiere (Synoviaflüssigkeit) produziert.

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Krankheitsentstehung

Neben der Hüftgelenksdysplasie, einer angeborenen Fehlbildungen des Gelenkes, kann ein Impingementsyndrom der Hüfte zu einer Verletzung des Labrums führen. Auch fortgeschrittene Knorpelschäden können einen Labrumschaden verursachen.

Symptome

Es bestehen bewegungsabhängige Leistenschmerzen. Diese sind oftmals schwierig von anderen Erkrankungen in der Leistenregion abzugrenzen.

Diagnostik

Im Zentrum der Diagnostik steht neben der körperlichen Untersuchung die Durchführung eines MRT, oft mit Kontrastmittel. Hier kann dann die Verletzung im Bereich des Labrums erkannt und im Hinblick auf die nachfolgende Therapie klassifiziert werden.

Therapie

Im Rahmen einer Hüftgelenksarthroskopie können die Schäden des Labrums therapiert werden. Neben speziellen Nahttechniken besteht auch die Möglichkeit einer teilweisen Entfernung.