Anatomie

Die Halswirbelsäule trägt den Kopf und stellt die Verbindung zum Rumpf dar, neben den Muskeln unmittelbar neben der Halswirbelsäule finden sich weitere Muskeln, welche zum Schlüsselbein, zum Schultergelenk und zum Schulterblatt ziehen.

Krankheitsentstehung

Nackenschmerzen entstehen durch Verspannungen und Verkrampfungen der Halsmuskulatur. Die unangenehmen Beschwerden beschränken sich selten auf den Nacken, sondern sind meist am Hinterkopf oder im gesamten Schulter-Arm-Bereich spürbar. Auch eine Problematik am Schultergelenk kann in der Folge zu einer Fehlbelastung der Nackenmuskulatur und damit zu Verkrampfungen führen. Die Verspannung der Muskulatur führt zu einem Teufelskreis aus Verspannung und Schmerz. Außerdem wird der Blutfluss in der Muskulatur gestört, was darüber hinaus zu einer Störung der Nährstoffversorgung mit Zunahme der Verkrampfung führt.

Symptome

Es treten krampfartige Schmerzen und Muskelverhärtungen im Bereich von Hals und Nacken auf, die oftmals bis in die Schultergelenke, die Schulterblätter oder die obere Brustwirbelsäule ausstrahlen. Begleitend treten häufig Kopfschmerzen auf.

Diagnostik

Es erfolgt eine ausführliche körperliche Untersuchung, bildgebende Verfahren sind meist nicht notwendig.

Therapie

Ziel ist die Lösung der verspannten Muskulatur und damit die Lösung des oben genannten Teufelskreises. Neben der Einnahme von leichten Schmerzmitteln helfen örtliche Wärmeanwendung durch heiße Bäder, Heizkissen oder Rotlichtbestrahlung. Ergänzend kann hier die Mesotherapie, Magnetfeldtherpie, Laser oder Kinesio-Taping zur Anwendung kommen. Vorbeugend sind regelmäßige selbstständige Bewegung und Entspannungsübungen sinnvoll.