Die Auswahl des zu wählenden operativen Verfahrens muss sorgfältig dem im Röntgenbild festgestellten Ausmaß der Fehlstellung sowie dem Beschwerdebild des Patienten und der Flexibilität der Fehlstellung angepasst werden.

Die meisten Eingriffe an den Kleinzehen können ambulant durchgeführt werden. Wenn gleichzeitig noch eine Korrektur der Großzehe notwendig ist, empfiehlt sich jedoch ein kurzstationärer Aufenthalt. Die Operation kann in Voll- oder Teilnarkose durchgeführt werden.

Bei leichten und flexiblen Fehlstellungen genügt oftmals ein Sehneneingriff zur Korrektur. Bei ausgeprägten Fehlstellung mit Einsteifung der Gelenke in Fehlstellung muss eine Korrektur der Gelenke erfolgen.
Wichtig ist bei allen Techniken die Ursache der Deformität zu beachten und zu beheben. So sollte z.B. ein ursächlicher Hallux valgus ebenfalls korrigiert werden.

Postoperativ wird für etwa 4 Wochen ein Spezialschuh verordnet, in dem der Patient den operierten Fuß belasten kann. Gehstützen sind in der Regel nicht erforderlich.