Bei der operativen Behandlung des Karpaltunnelsyndroms wird über einen kleinen Schnitt in der Handinnenfläche die kräftige den Nerven bedrängende Bindegewebesplatte durchtrennt, um den Druck auf den Nervus medianus zu reduzieren und bleibende Schäden zu vermeiden.

Der Eingriff erfolgt in Voll- oder Teilnarkose und wird regelhaft ambulant durchgeführt. Zur Nachbehandlung gehört eine Schonung der Hand für 2-3 Wochen. Eine Gipsruhigstellung ist in der Regel nicht notwendig.