Die Versorgung einer Bizepssehneninstabilität erfolgt bei Sporthomedic in der Regel schonend arthroskopisch. Dazu führen wir zunächst eine Schulterarthroskopie durch, um das Ausmaß und die Konfiguration der Verletzung genau zu bestimmen. Daneben können hierbei noch zusätzlich bestehende Veränderungen, zum Beispiel eine Schulterinstabilität oder Rotatorenmanschettenläsion, beseitigt werden.

Eine vollständige Rekonstruktion des Bizepssehnenankers und der Sehnenschlinge ist nicht möglich. Bei Bizepssehneninstabilität stehend daher grundsätzlich zwei Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung, die wir je nach Alter und Beanspruchungsgrad der Schulter individuell mit unseren Patienten entscheiden.

Ein einfaches Ablösen des Bizepssehnenankers mit anschließender Verklebung der Sehne in der Knochenrinne des Oberarmes führt meist rasch zu einer Beschwerdelinderung. Außerdem kann die Schulter frühzeitig wieder belastet werden.

Bei Patienten mit hohem sportlichen oder beruflichen Anspruch an die Schulter wird die Bizepssehne zusätzlich mit Hilfe eines sogenannten Knochenankers in der Rinne des Oberarmknochens refixiert. Hiernach ist eine mehrwöchige Ruhigstellung in einer Armschlinge notwendig. Außerdem darf für 3 Monate mit dem betreffenden Arm nichts angehoben werden, um die Einheilung der Sehne nicht zu gefährden.

In beiden Fällen erfolgt je nach Operationsverfahren ein schrittweiser Belastungsaufbau unter physiotherapeutischer Anleitung nach unserem Rehaplan.