Die operative Naht der Achillessehne sollte innerhalb einiger Tage nach erfolgtem Riss durchgeführt werden. Die Operation erfolgt in der Regel in Vollnarkose. In Bauchlage wird ein Schnitt über der Achillessehne gesetzt und die Sehnenkontinuität mit einer speziellen Nahttechnik wiederhergestellt.

Postoperativ ist eine Ruhigstellung und Entlastung an Unterarmgehstützen notwendig. Initial erfolgt die Ruhigstellung in einem Gips, in dem der Fuß etwa 30° fußsohlenwärts geneigt ist. Im Verlaufe kann auf einen speziellen Stiefel gewechselt und die Fußstellung langsam wieder normalisiert werden. Eine Ruhigstellung ist je nach Verletzungsausmaß und Qualität der verletzten Sehne für insgesamt 6 bis 9 Wochen notwendig.

Wichtige Bestandteile der Therapie sind weiterhin eine frühzeitige physiotherapeutische Beübung.

Behandlungsziel ist sowohl die vollständige Wiederherstellung eines belastungsfähigen Sehnengewebes, als auch ein gutes funktionelles Ergebnis.