Rückenbeschwerden zählen zu den häufigsten und kostenintensivsten Krankheiten in Deutschland. Rund zwei Drittel der Bevölkerung sind betroffen von der „Volkskrankheit Rückenschmerzen“.
Dabei sind die Ursachen vielfältig – ein inaktiver Lebensstil, geprägt von Bewegungsmangel und Langzeitsitzen kann die Beschwerden genauso hervorrufen wie Übergewicht oder psychische Belastungen.
Rückenschmerzen können plötzlich auftreten und von alleine wieder verschwinden. Viele Patienten klagen jedoch über rezidivierende oder gar chronische Schmerzen, die einer ärztlichen Versorgung bedürfen.

Anlässlich zum „Tag der Rückengesundheit“ erläutert Marco Sieger in einem Interview Grundlagen zum Thema Rückenschmerzen und zeigt auf, wie eine ideale Behandlung aussehen sollte.

Marco Sieger: „ Generell muss bei Rückenschmerzen zwischen spezifischen und unspezifischen Beschwerden unterschieden werden. Sind die Schmerzen bedingt durch Überlastungen der Muskeln, Sehnen und Bänder, spricht man von unspezifischen Rückenschmerzen. Ist hingegen ein Strukturschaden erkennbar, z.B. im Bereich der Nervenwurzel, der Facettengelenk, der Bäder oder der Nervenaustrittslöcher sind die Rückenschmerzen als spezifisch anzusehen.“

Angenommen, ein solcher Strukturschaden wird diagnostiziert – Wie sieht Ihre Behandlung bei
SPORTHOMEDIC aus?

Marco Sieger: „Bewährt hat sich eine zweigleisige Vorgehensweise. Zunächst ist es wichtig, die ursächlichen Strukturen mittels einer Injektion zum Abschwellen zu bringen und die Entzündungsmediatoren (biochemische Substanzen, welche die Entzündungsreaktion eines Gewebes einleiten bzw. unterhalten) wegzuspülen.
Um zukünftige Überlastungen zu vermeiden werden dann in einem zweiten Schritt neue Bewegungsmuster eingeleitet, beispielsweise in Form einer Physiotherapie oder einer Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung, um die überlasteten Strukturen und Kräfte zu ökonomisieren. Ziel dieser Maßnahmen ist es, das vollständige Bewegungsrepertoire wiederzuerlangen und dem Patienten zu einem dauerhaft schmerzfreien Alltag zu verhelfen.“

Oft werden schon bei der ersten Vorstellung beim Hausarzt Injektionen verabreicht, die nur bedingt
zum Erfolg führen. Worin besteht der Unterschied zu der Behandlung bei SPORTHOMEDIC?

Marco Sieger: „Diese Art von Injektion bewirkt lediglich eine Unterdrückung der Symptome. Zwar werden die Schmerzen zeitweise gelindert, sodass der Patient eine kurzfristige Besserung verspürt. Jedoch treten die Beschwerden erneut auf, da ihre Ursache nicht beseitigt wurde.
Bei SPORTHOMEDIC besteht die Möglichkeit an die betroffene Struktur zu injizieren. Dies erfolgt nach einer Technik von Dr. Krämer unter Berücksichtigung von Winkeln und Abständen. In der Regel werden zwei Medikamente (homöopathische Mittel, Kortison oder Hyaluronsäure) in die Nähe der geschädigten Struktur gespritzt, also nicht, wie häufig befürchtet, direkt in die Wirbelsäule oder in den Nerv hinein. Eine Besserung tritt meist schon nach wenigen Stunden ein.“

Heute, am „Tag der Rückengesundheit“ – Was wollen Sie den Lesern mit auf den Weg geben? Was
können sie selbst tun, dass die Beschwerden nicht wieder auftreten oder erst gar nicht entstehen?

Marco Sieger: „Bringen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag. Gehen Sie häufiger zu Fuß, nehmen Sie die Treppe anstatt den Aufzug, fahren Sie mit dem Fahrrad statt mit der Bahn – auch schon solche kleinen Veränderungen zeigen bereits eine positive Wirkung. Also werden Sie aktiv und tun Sie etwas für Ihren Rücken und Ihren Gesundheit!“